Generation Z - young, wild & free?

Content Marketing, Social Media

Generation Z – young, wild & free?

Generation Z ist zur Zeit in aller Munde – doch wer ist das eigentlich?

Ich habe mich neugierig in dieses Thema reingestürzt und ein wenig im World Wide Web umgeschaut. Schliesslich gehört ja auch mein Sohn zu dieser Generation.

 

Die Generation Z wurde mit Internet, Social Media, Tablets und Smartphones geboren – und mit der ganzen digitalen Welt um sie herum.

Was ich als Millennial erlernen musste, wurde es diesen Kids sozusagen in die Wiege gelegt.

Ich sehe es jeden Tag, wie Kindergärtner mit Mama’s Handy herumhantieren, als wäre es das Normalste auf diesem Planeten. Ja, und genau das ist es für diese Kids – die digitale Welt gehört zu ihrer Welt.

Ich habe bei meiner Recherche eine interessante und übersichtliche Tabelle entdeckt, erstellt von Michael T. Robinson.

Sie zeigt uns die verschiedenen Generationen, wie alt die Menschen im Jahr 2019 sind und die nächste Generation Alpha ist ebenfalls aufgeführt.

Quelle: https://www.careerplanner.com/Career-Articles/Generations.cfm

Wie tickt die Generation Z eigentlich?

Die Generation Z in Deutschland soll eigentlich ganz vernünftig sein – dies zeigt uns zumindest die Statistik aus dem Jahr 2016:

Quelle: https://arbeits-abc.de/generation-z/

Die Gen Zers mögen es, sich im Kreise der Familie gemütlich zu machen und lieben es, Spass am Leben zu haben. Mehr als die Hälfte hat den Wunsch, einmal zu heiraten um selber eine Familie zu gründen. Und es ist angenehm zu sehen, dass den jungen Leuten von heute ein Studium oder eine Ausbildung wichtig sind.

Auffallend hoch ist die Toleranz und Akzeptanz der gleichgeschlechtlichen Liebe. Die junge Generation stört sich tatsächlich weniger daran, wenn Menschen eine andere sexuelle Orientierung besitzen – die Gen Y und X haben mehrheitlich immer noch Mühe damit.

Was sind ihre Merkmale und Interessen?

Über Gen Z gibt es etliche Artikel, Statistiken und es werden sogar Strategien entwickelt, wie und wo man am besten die jungen Leute erreicht.

Hier ein paar wichtigen Merkmale der Gen Z:

  • echte Digital Natives
  • von Natur aus multitasking
  • individuell, kommunikativ, tolerant, intellektuell anspruchsvoll, gebildet, informiert
  • möchten am liebsten beim Arbeiten leben und beim Leben arbeiten
  • tägliche Nutzung von bis zu 5 verschiedenen Social Media Kanälen
  • über 4 Stunden täglich online mit mobilen Geräten

Die Gen Zers kennen keine Online-Offline-Grenze und schalten ihre Smartphones nur ungern aus. Die jungen Leute sind experimentierfreudig, sehr interessiert und probieren so viele Apps wie es ihnen möglich ist.

Und obwohl sie jeden Tag immensem Content auf allen Kanälen ausgesetzt sind, macht es ihnen nicht viel aus! Sie teilen ebenfalls mit ihrem Netzwerk und über ihre Kanäle alles, was gerade in ihrem Leben passiert. Man ist präsent in den Online Communities und mit verschiedenen Gruppen Gleichgesinnter im ständigen Austausch.

Diese Generation weiss genau, wo man sich über Produkte und Marken informieren kann und in den einzelnen Communities gibt man sich Feedbacks und Bewertungen zu einzelnen Produkten oder Dienstleistungen.

Die Gen Zers wissen was sie wollen und so gestalten sie am liebsten ihr Da-Sein. Denn die Balance zwischen Job und Privatleben ist ihnen extrem wichtig: man lebt ja nicht nur um zu arbeiten, sondern möchte die Welt entdecken und viel mit der Familie oder den Freunden erleben.

Die am meisten genutzten Social Media Plattformen sind Snapchat, Instagram und YouTube.

Diese Statistik aus USA zeigt es uns den Vergleich zwischen der Gen Z und den Millennials:

Quelle: https://content-na1.emarketer.com/more-millennials-gen-z-are-using-social-apps

Und hier gleich eine Statistik über Gen Z in Deutschland, im Bezug auf Social Media /

Messaging – Plattformen:

Quelle: http://totalaccess.emarketer.com/chart.aspx?r=224633

Es wird gepostet, geliked und kommentiert was das Zeug hält!

Und dies gilt auch für die Werbung: Die Gen Zers mögen kurzen, amüsanten und spannenden Videos und wenn die Werbung als positiv wahrgenommen wird, wird der Inhalt geliked und kommentiert und überall geteilt.

Aber wenn langweilige Videos auftauchen, da scheut sich niemand von den Gen Zers einfach mal dem Unternehmen zu entfolgen!

Ganz im Stil von “wenn es mir nicht gefällt und mir auch nichts nützt, sag ich einfach bye-bye!”

Die Unternehmen – egal ob es um Fashion, Beauty oder Food geht, setzen vermehrt auf das Phänomen Stories und Videos. Diese sind ja bei den jungen Menschen unglaublich beliebt und warum diese Möglichkeiten nicht gleich nutzen, um sie auf diesem Weg noch besser und persönlicher zu erreichen?

Tja, und somit ist der Kampf der Brands um die Gunst und Treue der einflussreicher Käufer der Gen Z eröffnet.

Wer macht die coolsten, aufregendsten, lustigsten Stories, welche dann von den Gen Zers im besten Fall geteilt werden?

Und wie kann man die Gen Zers in den Bann ziehen, damit sie von den Produkten überzeugt sind und danach dem Unternehmen folgen und treu bleiben?

Etliche Unternehmen beschäftigen Top Marketing Strategen, die sich mit solchen Fragen tagtäglich beschäftigen und nach Lösungen suchen.

Influencer Marketing zu betreiben ist hier natürlich ebenfalls von grossem Vorteil, da sehr viele dieser Generation den Instagram-Influencern oder den YouTube-Vloggern folgen und ihnen Vertrauen schenken.

Wichtig ist, dass die Brands ihre Inhalte authentisch gestalten und keine “Märchen” erzählen! Die Botschaften sollten auf jeden Fall witzig, aufregend, cool oder albern verpackt sein – dann hat man als Unternehmen bei dem jungen Publikum beste Chancen!

Das wirkt sich natürlich auch auf das Kaufverhalten der Gen Z aus.

Sie stöbern auf ihren Kanälen durch die Neuheiten und Angeboten durch, vergleichen die Preise und Bewertungen, und informieren sich ganz genau.

Wie die folgende Statistik aus den USA aufzeigt, legen mind. 16% der jungen Käufer Wert auf 9-10 (oder mehr) Beurteilungen, bevor sie sich zum endgültigen Kauf entscheiden:

Quelle: http://totalaccess.emarketer.com/chart.aspx?r=223461

Wir bleiben noch ein wenig beim Thema Shopping.

Die Websites und Apps der Retailer haben einen immens grossen Einfluss auf die Generation Z und ihre Kaufentscheidung. Und wenn man die Aufmerksamkeit der kaufwilligen jungen Leuten auf sich lenken kann, darf man sich über riesiges Engagement und Traffic auf seiner Webseite freuen.

Quelle: http://www.criteo.com/de/wp-content/uploads/sites/3/2018/06/GenZ_Report_DE.pdf

Zum Schluss eine Frage, die ich mir, sobald mein Sohn dann auch ein Smartphone besitzt, selber stelle:

Was passiert, wenn das Handy mal für den ganzen Tag zu Hause liegen bleibt, oder sogar das komplette Wochenende lang?

Kopfkino an und schmunzeln ist angesagt.

Ich denke, wir Millennials würden diesen Tag ohne grossartig hyperventilieren zu müssen, überstehen bzw. überleben. Auch wenn es nervig wäre.

Jedoch bei den meisten von der Gen Z (und vor allem bei den weiblichen Smartphone Nutzern) ist dann bestimmt ein unglaubliches Drama vorprogrammiert!

Denn schlussendlich will man ja im ständigen Kontakt mit den Freunden sein, und bloss nichts verpassen!

Tatsächlich gibt es auch zu diesem Thema eine Statistik, die mir doch ein wenig Hoffnung gibt:

42% meinen zwar, ängstlich zu sein, ohne ein Handy unterwegs sein zu müssen, aber hey, 17% der Gen Zers geben an, glücklich zu sein, wenn das Handy mal nicht in Reichweite ist!

Ich hoffe, dass mein Sohn zu diesen glücklichen 17% gehören wird, und mir somit das eine oder andere Drama erspart bleibt.

Quelle: https://content-na1.emarketer.com/digital-life-of-us-teens

Lucy Saam – Trainee Content Marketing & Social Media, Gnocchi / Digital Marketing

März 2019

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